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Kündigungsschutz und Abfindung

Wenn Ihnen gekündigt wurde, kann es sich für Sie lohnen, wenn Sie durch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht eine Kündigungsschutzklage erheben lassen und auf Ihrem Kündigungsschutz bestehen. Nur weil Sie eine Kündigung erhalten haben, steht ihnen nicht automatisch eine Abfindung zu. Es gibt nämlich keinen gesetzlichen Anspruch auf eine Abfindung. Nur durch eine Kündigungsschutzklage können Sie Ihren Arbeitgeber zwingen, Ihnen eine Abfindung zu zahlen.

Kündigungsschutz – Unbedingt Klagefrist einhalten

Gegen eine Kündigung muss innerhalb von drei Wochen nach Zugang Klage beim Arbeitsgericht eingereicht werden, sonst gilt die Kündigung als rechtmäßig – auch wenn sie es gar nicht ist.

Wann eine Kündigung zugeht, ist manchmal nicht einfach zu beurteilen. Kontaktieren Sie uns sofort, um Ihre Chancen nicht zu verlieren.

Geld: Abfindung nach Kündigung

Kündigungsschutz – Kurzinformation

Lesen Sie hier kurz und knapp, wann der Kündigungsschutz greift und wie Sie mit Hilfe eines Fachanwalts für Arbeitsrecht eine Abfindung erhalten können.

Der gesetzliche Kündigungsschutz gilt, wenn

  • das Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate besteht
  • der Arbeitgeber mehr als zehn Mitarbeiter beschäftigt

Die zehn Mitarbeiter müssen allerdings Vollzeitmitarbeiter sein, Teilzeitbeschäftigte werden anteilig berechnet. Das ist manchmal kniffelig: Es kann sein, dass unerwartet doch Kündigungsschutz besteht; es kann aber auch sein, dass trotz dreimaligem Nachrechnen der Kündigungsschutz nicht erreicht wird. Das muss jedenfalls sorgfältig geprüft werden.

Besteht Kündigungsschutz, dann muss der Arbeitgeber einen Kündigungsgrund haben, also

  • seinen Betrieb einschränken und aus betriebsbedingten Gründen
  • wegen Verstoßes gegen den Arbeitsvertrag aus verhaltensbedingten Gründen
  • wegen häufiger oder langer Krankheit aus personenbedingten Gründen

kündigen.

Hier kommt der Fachanwalt für Arbeitsrecht ins Spiel. Als Spezialisten sind wir nach einer großen Zahl von Kündigungsschutzklagen geübt darin, die Fehler in der Begründung Ihrer Kündigung zu finden. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für Arbeitgeber, etwas falsch zu machen. Manche Fehler sind leicht zu entdecken, manche sind eher versteckt. Das ist die Aufgabe für uns, die Fachanwälte für Arbeitsrecht. Denn jetzt kommt es darauf an, die Gesetze zu kennen und auch die dazugehörenden Urteile. Und weil jeder Fall anders ist, argumentieren wir dann überzeugend, warum gerade Ihr Fall ebenso wie vergleichbare bereits entschiedene Fälle zu Ihren Gunsten zu entscheiden ist.

Wenn die Kündigung für den Arbeitgeber nicht mehr zu retten ist, dann wird er eine Abfindung anbieten müssen. Je mehr Fehler wir in der Begründung Ihrer Kündigung finden, desto aussichtsloser wird die Position des Arbeitgebers sein. Das beeinflusst direkt Höhe der Abfindung. Für diese gibt es nämlich keine festgelegte Höhe. Die Erfolgsaussichten sind entscheidend.

Wenn Sie also Kündigungsschutz genießen, lohnt es sich, Ihre Kündigung auf Fehler überprüfen zu lassen, die Chancen auf eine Abfindung zu ermitteln und dann eine Kündigungsschutzklage einzureichen.

Wir kennen Ihre Situation

  • Sie haben eine betriebsbedingte Kündigung erhalten und kennen die Gründe nicht
  • Sie haben eine fristlose Kündigung erhalten und Ihnen droht eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld
  • Sie wurden wegen häufiger oder langer Fehlzeiten gekündigt

Sie möchten erfahren

  • ob alle Formvorschriften für die Kündigung eingehalten wurden und ob der Kündigungsgrund im Kündigungsschreiben genannt werden muss
  • ob Ihnen gekündigt werden darf, obwohl Sie krank sind
  • ob fristlos gekündigt werden konnte
  • ob die Kündigung überhaupt rechtswirksam ist
  • ob statt Ihnen nicht ein anderer Mitarbeiter hätte gekündigt werden müssen
  • ob Sie eine Abfindung verlangen können und wie hoch diese sein könnte
  • ob die Abfindung auf Arbeitslosengeld angerechnet wird
  • wie Sie ein gutes Zeugnis erhalten

Das werden wir für Sie tun

  • gemeinsam ein ausführliches Beratungsgespräch führen
  • Ihren Arbeitgeber anschreiben und eine Begründung einfordern
  • prüfen, ob die Kündigung rechtmäßig ist
  • einen Kündigungsschutzprozess führen und um eine Abfindung streiten
  • ein vorzeigbares Zeugnis aushandeln

Ausführliche Informationen zum Kündigungsschutz