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Gerichte nehmen ab dem Jahr 2021 elektronische Post entgegen

Das besondere elektronische Anwaltspostfach kommt später. Das habe ich schon vermutet, seit es mit der Drohung: „Digital.Einfach.Sicher“ beworben wird. Trotzdem sehe ich die Sache entspannt, weil wir die Kosten dafür längst bezahlt haben. Es gilt nämlich Artikel 4 des Rheinischen Grundgesetzes: „Wat fott es, es fott!“ Irgendwann werden wir schon elektronisch kommunizieren können.

Nicht so sicher bin ich bei der elektronischen Empfangsbereitschaft der Gerichte, seit ich in einem Sitzungsprotokoll gefunden habe:

botenmeisterei

 

So etwas ruft bei mir die Assoziation zu einem Mantel-und-Degen-Film hervor. Der berittene Bote springt vom Pferd und überreicht eine Depesche, geschrieben auf einem knisternden Pergament. Hoffentlich ist nur der Sprachgebrauch altbacken. Dann kommt auch die Post vor dem Jahr 2120 elektronisch an.

P.S.: Ganz so schlimm ist es doch nicht. Wir können in Nordrhein-Westfalen schon an alle Arbeits- und Sozialgerichte digitale Dokumente mit qualifizierter elektronischer Signatur schicken.

2 Kommentare Schreiben Sie einen Kommentar

    • Fachanwalt für Arbeitsrecht Marc Traphan
    • 15.04.16

    Danke. 2021 ist natürlich richtig.

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  1. Sicher war 2021 gemeint…? Obwohl ich auch eher an 2120 glaube 🙂

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